es gibt einen Wirkstoff der Natur, der nachweislich wirkt und zurHerzinfarkt Prophylaxe eingesetzt werden kann und somit vor einemHerzinfarkt schützt.  Der Name dieses Pflanzenwirkstoffs istStrophanthin.
 
 
 
 
Dass Strophanthin kann nun solche Stoffwechselprobleme des Herzens abfangen und sogar ein vergrößertes Herz wieder zurückbilden. Dabei normalisiert das Strophanthin den erhöhten Blutdruck, ohne jedoch die sonst bei Blutdrucksenkern üblichen Nebenwirkungen zu haben.

Wer einen erhöhten Blutdruck hat, darf jedenfalls nicht einfach wieder zur gewohnten Tagesordnung übergehen, sondern muss dies als ein wichtiges Warnsignal des Körpers und als dringende Aufforderung verstehen, etwas zu tun. Es sei nur beiläufig auch darauf hingewiesen, dass es durchaus auch Unverträglichkeiten auf Blutdrucksenker geben kann, was sich daran zeigt, dass der Blutdruck nach dem Mittel sogar höher ist als vorher. Die Einnahme von Blutdrucksenkern wie Beta-Rezeptorenblockern und ACE-Hemmern ist offenbar sogar weit gefährlicher, als bislang bekannt. Es hat sich nämlich im Hundeversuch gezeigt, dass nach 3-wöchiger Einnahme solcher Blutdrucksenker das Tier kein Strophanthin mehr selbst produziert.

Angesicht der hier dargelegten Bedeutung des körpereigenen Hormons Strophanthin für den Organismus und insbesondere für das Herz ist dies ein alarmierendes Ergebnis. Schließlich gilt es ja gerade, das Versagen der Strophanthinerzeugnung zu verhindern, diese vielmehr so anzuregen, dass sie wieder funktioniert. Eigentlich sollte man annehmen, dass, alarmiert durch dieses Ergebnis im Hundeversuch, nun sofort in weiteren Versuchen geklärt wird, ob dies auch für den Menschen zutrifft, denn dann ließe sich die „Volksgesundheit“ allein schon dadurch deutlich anheben, dass dem derzeitigen Wahnsinn mit unkritisch verabreichten Blutdrucksenkern therapeutisch Einhalt geboten wird.
quelle: http://www.wahrheitssuche.org/herzinfarkt2.html

 
1948 fand in deutschland eine währungsreform statt, mit der die vorher einfache, natürliche Ernährung ein jähes ende fand und durch raffiniert, verfeinerte, denaturierte nahrungsmittel ersetzt wurde.
 
Häufigste Todesursache sind die Herz-Kreislauf-Krankheiten: Jeder Zweite, 50% der Bewölkerung versterben daran
und sogar 60% der Ärtze!
 
Wie glaubhaft ist also die "Standard-Bluthochdrucktherapie", wenn diese schon die Ärtze selbst vor dem Herz-Kreislauf-Tod nicht schütz?
 
 
 
 
Bluthochdruckstudie 02 - Vergleichstabelle 002
 
Blutdrücke
(1) ohne Medikation (2) unter Medikation (3) nach Ernährungsänderung (Medikation abgesetzt)
von Dr. Johann Georg Schnitzer
 
 
 
Blutdruckwerte geben wichtigen Aufschluss über den Zustand des Herz-Kreislauf-Systems. Sind die Blutgefäße nicht verengt, und ist die Viskosität des Blutes normal, so ist die Versorgung der Gewebe und Organe mit Sauerstoff und Energie bei normalen Blutdrücken um 120/80 mm/Hg (in Ruhe gemessen) gesichert. Der "normale" Bereich umfasst eine Schwankungsbreite von etwa 110/70 mm/Hg bis ca. 140/90 mm/Hg. Wenn das System einen höheren Druck aufwenden muss, weist das auf Verengung der Blutgefäße durch Einlagerungen in die Gefäßwände und eine Erhöhung der Viskosität des Blutes (höhere Dickflüssigkeit) hin.
Wenn der Blutdruck erhöht ist, was tut der Mensch für gewöhnlich? Er tut überhaupt nichts, weil er das überhaupt nicht bemerkt. Sein System hat den erhöhten Strömungswiderstand durch eine Erhöhung des Blutdrucks (des "Pumpdrucks") vollständig kompensiert. Erst dann, wenn die Kompensationsmöglichkeiten ausgereizt sind, wenn trotz Erhöhung des Blutdrucks die Blutversorgung der Gewebe und Organe mit Sauerstoff und Energie ungenügend ist, fühlt der Mensch Beschwerden, wird sein Befinden beeinträchtigt.
Statt sich nun zu fragen, was er fasch gemacht haben könnte, um dieses zu korrigieren, was tut der Mensch für gewöhnlich? Er läuft zum Arzt. Was tut dann der Arzt für gewöhnlich? Er untersucht, bis er was gefunden hat. Eine seiner ersten Maßnahmen ist die Messung des Blutdrucks. Das ist naheliegend - denn bei jedem zweiten Erwachsenen ist dieser erhöht. "Befund positiv!" freut er sich, macht aber dem Patienten gegenüber ein bedenkliches Gesicht und erklärt, dass er nun sein Leben lang Pillen schlucken und immer wieder zur Untersuchung kommen müsse, denn Bluthochdruck sei unheilbar, und die Ursachen seien unbekannt, weshalb dieser auch als "essentiell" bezeichnet werde. Nur durch die ständige Einnahme von Pillen könne er sich vor den Folgerisiken wie Herzinfarkt, Embolie, Hirnschlag schützen (was in Wirklichkeit nicht stimmt; denn trotz dieser Pillen verstirbt schließlich jeder Zweite an eben diesen Folgerisiken).
Die Teilnehmer dieser Bluthochdruckstudie 02 haben meist viele Jahre lang solche Pillen geschluckt - und damit oft nicht einmal die angestrebte "Normalisierung" des Blutdrucks erreicht. Das braucht nicht weiter zu verwundern. Denn die angeblich "unerforschten", in Wirklichkeit längst gefundenen Ursachen des Bluthochdrucks bestehen ja weiterhin fort.
Unter Medikation kämpft der Organismus jetzt an zwei Fronten: Erstens versucht er, den erhöhten Strömungswiderstand durch höheren Blutdruck zu kompensieren, und zweitens muss er sich jetzt auch noch gegen die medikamentöse Unterdrückung dieser Maßnahme wehren.
Nachfolgend wird verglichen, wie weitgehend bei den Teilnehmern der Bluthochdruckstudie 02 ihr (1) erhöhter Blutdruck unter (2) der (symptomatischen) Medikation (= Dauerbehandlung) und (3) unter (ursächlicher) Ernährungsänderung und Weglassen der Medikation (= Heilung) normalisiert werden konnte.
Tabelle: Die Blutdrücke der Teilnehmer der Bluthochdruckstudie 02
 (1) ohne Medikation (2) unter Medikation (3) nach Ernährungsänderung (Medikation abgesetzt)
Die Blutdrücke sind in mm/Hg angegeben.
Für den vollständigen Fallbericht bitte die Nummer des Probanden (erste Spalte) anklicken.
Proband
vor Medikation
unter Medikation
Empfehlungen befolgt
nach Ernährungsänderung (Medikation abgesetzt)
180/100
140/90
66,6 %
keine Angaben
keine Angaben
keine Angaben
83,3 %
keine Angaben
170/110
150/90
83,3 %
120/75 - 145/100
150/95
145/92
72,2 %
120/75
175/105
170/95
66,6 %
160/90
165/95
165/120
83,3 %
131/80
140/95
130/85
77,7 %
135/90
150/102
130/90
61,1 %
135/98 - 140/100
170/110
keine Medikation
83,3 %
115/80
145/98
155/90
94,4 %
128/76
Proband
vor Medikation
unter Medikation
Empfehlungen befolgt
nach Ernährungsänderung (Medikation abgesetzt)
160/110
145/100
90 %
128/85
145/95
140/90
90 %
125/75
180/120
150/95
85 %
130/80
170/100
140/85
50 %
130/70 (noch Med.)
190/110
165/85
72 %
157/60
180/110
155/95
77,7 %
120/80 (noch Med.)
167/103
keine Medikation
66,6 %
120/83
229/99
222/97
88,9 %
113/49
212/140
212/160
55,6 %
120/85
160/100
135/90
95 %
134/88
Proband
vor Medikation
unter Medikation
Empfehlungen befolgt
nach Ernährungsänderung (Medikation abgesetzt)
180/95
155/90
80 %
135/80
155/90
140/85
65 %
120/75
170/100
160/95
70 %
135/80
170/95
140/90
80 %
128/80
135/90 - 140/100
keine Medikation
90 %
115/75
220/170
135/75
85 %
130/80 (noch Rest Med.)
160/75
160/75
90 %
125/75
150/95
135/88
85 %
124/82
170/100
keine Medikation
65 %
125/85
160/100
keine Medikation
80 - 70 %
135/85 - 145/95
Proband
vor Medikation
unter Medikation
Empfehlungen befolgt
nach Ernährungsänderung (Medikation abgesetzt)
160/95
145/85
80 % - 70 %
130/75 - 135/80
150/95
keine Medikation
75 %
120/80
145/100
135/95
70 %
128/88
160/110
145/95
80 %
125/82
160/115
160/108
85 %
135/80
180/120
110/75
95 %
135/90
175/110
130/80
65 %
125/80
140/95
135/85
90 %
105/65
165/110
145/85
90 %
135/75
150/100
keine Medikation
100 % - 70 %
117/77
Proband
vor Medikation
unter Medikation
Empfehlungen befolgt
nach Ernährungsänderung (Medikation abgesetzt)
190/110
110/70
50 % - 45 %
130/80 (noch Med.)
140/90
140/85
100 % - 85 %
125/70 (noch Med.)
180/90
keine Medikation
100 % - 95 %
122/68
150/95
135/85
75 %
127/75
200/120
keine Medikation
70 % - 60 %
130/78
150/95
150/90
85 % - 80 %
128/85
160/95
160/95
60 % - 65 %
125/85
170/95
135/85
80 % - 60 %
135/82
155/110
keine Medikation
85 %
125/80
180/110
keine Medikation
75 %
135/85
Proband
vor Medikation
unter Medikation
Empfehlungen befolgt
nach Ernährungsänderung (Medikation abgesetzt)
190/95
keine Medikation
70 % - 65 %
125/75
160/90
135/80
50 % - 55 %
135/80
180/140 - 240/180
160/100
55 % - 30 %
140/95
160/80
138/64
55 %
136/64 (noch Med.)
160/110
140/90
65 % - 70 %
135/80
161/81
keine Medikation
50 %
137/75
160/100
keine Medikation
65 % - 70 %
125/75
160/100
120/80
25 %
120/80 (noch reduz. Med.)
190/90
160/85
75 % - 80 %
150/78 (noch reduz. Med.)
160/110
140/100
50 % - 45 %
130/95 (noch Med.)
Proband
vor Medikation
unter Medikation
Empfehlungen befolgt
nach Ernährungsänderung (Medikation abgesetzt)
160/90 - 138/87
keine Medikation
45 % - 50 %
130/71
140/110
130/100
40 % - 45 %
120/80
150/100
130/90
60 % - 65 %
130/85
190/100
140/90
60 %
125/75 (noch Med.?)
200/100
128/70
75 %
130/76
170/90
keine Medikation
70 % - 65 %
135/80
180/100
135/75
100 % - 95 %
130/70
184/95
160/85
70 %
137/72
160/95
140/85
45 %
130/78
165/95
bis 185/110
85 % - 90 %
128/74
Proband
vor Medikation
unter Medikation
Empfehlungen befolgt
nach Ernährungsänderung (Medikation abgesetzt)
160/105
130/90
60 %
130/80
165/100
135/90
95 %
133/91 (noch Med.)
190/110
165/96
65 % - 80 %
132/84
145/80 - 165/90
140/80
65 %
145/80
170/110
130/90
75 %
155/93
185/115
135/90
40 %
135/89
150/90
keine Medikation
90 %
115/70
150/80
144/67
70 % - 60 %
134/62
200/110
140/93
80 %
123/85
Proband
vor Medikation
unter Medikation
Empfehlungen befolgt
nach Ernährungsänderung (Medikation abgesetzt)
 
 
Was normalisiert den Blutdruck am wirksamsten?
 
Medikation?
Die blutdrucksenkenden Wirkungen der Medikation sind nicht besonders überzeugend, ganz abgesehen von den erheblichen "Nebenwirkungen", die in der vorangehenden Tabelle dargestellt worden sind. In einem erheblichen Teil der Fälle wurden mit der Medikation zwar Absenkungen erzielt, aber die Werte blieben weiterhin oberhalb "normaler" Blutdruckwerte.
Vor allem aber ist die Medikation keine Heilmaßnahme, sondern eine symptomatische Unterdrückung des umständehalber notwendigen höheren Blutdrucks; sie wirkt nur, so lange die Pillen eingenommen werden. Werden die Pillen gestoppt, geht der Blutdruck wieder voll nach oben.
Erst Medikation, und wenn's nicht hilft, schließlich Ernährungsänderung?
Das scheint nur die zweitbeste Lösung zu sein. Denn die Medikation ist ein Eingriff in die Selbstregulation des Organismus, ohne diese richtig verstanden zu haben. Die vom Organismus für notwendig erkannte Erhöhung des Blutdrucks wird medikamentös unterdrückt. Das ist wie Autofahren mit Gaspedal und Bremse gleichzeitig. Reaktiv führt die Pillenbehandlung sogar zu einer reaktiven Erhöhung des Blutdrucks, weil der Organismus sich gegen dessen Erniedrigung zur Wehr setzt. Immerhin bietet die Ernährungstherapie auch nach jahrelanger Pillenabhängigkeit immer noch die Möglichkeit des dauerhaften Ausstiegs; denn nach der Ernährungsänderung kann die Einnahme von Pillen abgebaut und abgesetzt werden. Trotzdem bleibt der Blutdruck normal - wenn die gegebenen Ernährungsempfehlungen genügend konsequent befolgt werden. Dabei bestehen individuelle Unterschiede, abhängig davon, wie tief ein Patient im Krankheitsbereich steckt. Mit ausreichend konsequenter Anwendung gelingt es indessen offensichtlich  immer, den Blutdruck auf natürliche Weise in den normalen Bereich zu bringen und ihn dort auch zu halten.
Gar nicht erst mit Pillen anfangen; besser gleich auf natürliche, artgerechte Kost umsteigen
Dieses erweist sich als der Königsweg der Heilbehandlung des Bluthochdrucks. So wird gar nicht erst in die Selbstregulierung des Organismus eingegriffen. Vielmehr werden jene natürlichen Voraussetzungen wieder hergestellt, unter welchen sich die Blutgefäße ebenso wie die Viskosität des Blutes normalisieren können. Das erlaubt der Selbstregulation, folgerichtig auch den Blutdruck wieder auf den natürlichen optimalen Wert zurück zu fahren.
Jeder Teilnehmer der Bluthochdruckstudie 02, der gar nicht erst mit Pillen angefangen hat, konnte durch Änderung der Ernährung eine vollständige Normalisierung des Blutdrucks ohne Pillen erreichen.
Die Pillendauerbehandlung des Bluthochdrucks erweist sich dadurch einmal mehr als falsch, ineffektiv und obsolet (überholt). Die Methode der Wahl ist die Ausheilung durch Umstellung der Ernährung auf die beschriebene natürliche und artgerechte Kost.
Friedrichshafen, 2005  
Dr. Johann Georg Schnitzer
 
 
 
  
 
 
und / oder
 
  
 
Dr. Rath mit Linus Pauling
 
 
 
 
 
Dr. med. Matthias Rath wurde 1955 als Sohn eines Gärtnerehepaares in Stuttgart geboren. Er studierte Medizin in Münster und Hamburg. Nach Abschluss des Studiums arbeitete er als Arzt und Wissenschaftler am Universitätskrankenhaus Eppendorf in Hamburg und am Herzzentrum Berlin.
 
Im Rahmen der bundesdeutschen Friedensbewegung gründet Dr. Rath den Appell "Gesundheitswesen für den Frieden", der von über 20.000 Ärzten, Schwestern, Pflegern und Angehörigen anderer Heilberufe unterzeichnet wird.
 
Zellular Medizin
 
In den vergangenen Jahren wurden auf dem Gebiet der Naturheilforschung Fortschritte erzielt, die Volkskrankheiten von heute sowohl in den Industrieländern als auch in den Entwicklungsländern auf einen Bruchteil des heutigen Standes verringern können. Die Hauptursache für die verbreitetsten Gesundheitsprobleme weltweit ist ein chronischer Mangel an Zell-Vitalstoffen, die für einen optimalen Zellstoffwechsel und auch für eine optimale Stabilität des Bindegewebes von wesentlicher Bedeutung sind
 
 
Das Vitamin-Zusatz-Programm
bei Bluthochdruckkrankheit
 
In Ergänzung des Basis-Vitaminprogramms empfehle ich
Patienten mit erhöhten Blutdruckwerten folgende Zellfaktoren
höher dosiert oder zusätzlich einzunehmen:
 
Vitamin C: Entlastung der Wandspannung der Arterien,
vermehrte Verfügbarkeit von “Relaxing-Faktoren”,
Senkung erhöhten Blutdrucks
 
Vitamin E: Oxidationsschutz, Schutz der Zellmembranen
 
Arginin: Erhöhte Produktion von “Relaxing Faktoren”,
verminderte Wandspannung der Arterien, Senkung
erhöhten Blutdrucks
 
Magnesium: Optimierung des Mineralstoffwechsels
der Zellen, Verminderung der Wandspannung der
Blutgefäße, Senkung erhöhten Blutdrucks
 
Kalzium: Optimierung des Mineralstoffwechsels, Verminderung
der Wandspannung der Blutgefäße, Senkung
erhöhten Blutdrucks
 
Bioflavonoide: Katalysatoren, die unter anderem die
biologische Wirkungsweise von Vitamin C verbessern.
 
                    
 
 
 

Es sind Fakten:

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind Todesursache Nr. 1

 

 

 

Linus Pauling: Lebenslauf:     http://www.seilnacht.com/chemiker/chepau.html

 

bitte lesen sehr sehr wichtig

 

HansHeinrich Jörgensen, Heilpraktiker


Blutdruck senken – um jeden Preis?

Über die Gefahren des hohen Blutdrucks wird viel berichtet: Herzschwäche, Hirnblutungen, Arteriosklerose und Nierenschäden zählen zu den schwerwiegendsten Folgeschäden. Doch Bluthochdruck ist mittlerweile vor allem bei älteren Patienten zur Modediagnose geworden, die als pauschale Begründung für den Einsatz blutdrucksenkender Medikamente dient. Mitunter werden Gesunde damit nicht nur zu Kranken „diagnostiziert”, sondern auch dem Risiko schwerer Durchblutungsstörungen ausgesetzt.

Die „Hochdruckliga” (Deutsche Liga zur Bekämpfung des hohen Blutdrucks) hat die Obergrenze für den oberen „systolischen“ Wert im vorigen Jahr auf 140 mm/Hg festgelegt und hält alles, was darüber liegt, für behandlungsbedürftig. Neuerdings werden sogar Werte, die nicht über „120 zu 80“ liegen, als erstrebenswert angesehen.

Inzwischen werden allerdings auch immer mehr kritische Stimmen laut, die auf die Risiken einer unkritischen Absenkung der Blutdruckwerte auf statistische Normwerte hinweisen. Daß allzu abruptes Blutdrucksenken schädliche und mitunter lebensgefährliche Auswirkungen haben kann, wissen auch Schulmediziner. Ein anderes, heikleres Thema ist aber, ob eine Senkung überhaupt Sinnvolles bewirkt. So wies Professor Bulpitt vom National Heart and Lung Institute in London darauf hin, daß bei 80jährigen mit hohem Blutdruck die Sterblichkeit geringer ist als bei jenen mit niedrigem Druck. Er hält in diesem Alter eine antihypertensive Therapie erst ab den allgemein für „astronomisch hoch“ gehaltenen Werten von 200/110 für geboten.

Auf dem Kongreß der American Society of Hypertension im vergangenen Jahr berichteten israelische Forscher, daß Tests auf Gedächtnis und Konzentration bei älteren Patienten mit Normwerten bis maximal 140/90 deutlich schlechter abschnitten als bei Hochdruckpatienten.

Wer kritisch in Studien hinein schaut, die den Nutzen einer Blutdrucksenkung beweisen wollen, wird feststellen: ältere Patienten sind in den geprüften Kollektiven kaum vertreten. Erst kürzlich wurde in der medizinischen Fachpresse eine große Auswertung von Studien aus den 90er Jahren breit diskutiert. Demnach sind erstens 55 Prozent der Deutschen Hypertoniker, worauf zweitens die im Vergleich zu anderen Ländern hohe Schlaganfallrate zurückzuführen sein soll. Allerdings ging es dabei um Patienten zwischen 35 und 64 Jahren! Die Mehrheit der Schlaganfälle jedoch findet im Alter statt – jeder dritte Deutsche ist betroffen –, und sie wird überwiegend (zu rund 80 Prozent) durch Mangeldurchblutung ausgelöst.

Was für Jüngere gut ist, schadet vielleicht den Alten

Es bleibt daher die Frage, ob der für Jüngere belegte Nutzen einer Blutdrucksenkung einfach auf ältere Menschen übertragen werden kann. Denn die Hypertonie des jungen Menschen hat andere Ursachen als die des alten:

Ein bereits in jungen Jahren (vor dem 40. Lebensjahr) beginnender und jahrzehntelang andauernder Hochdruck schädigt die Gefäße und verlangt dem Herzen erhebliche Mehrarbeit ab. Das steht außer Frage. Dadurch kann es zu vorzeitigem Herzversagen kommen. Leider lassen sich die Ursachen der Blutdruckerhöhung beim jungen Menschen nicht immer klären. Aber die Suche nach den Ursachen, die oft im seelischen Bereich liegen, ist mindestens so wichtig, wie die vorschnelle Verordnung eines Blutdrucksenkers.

Beim älteren Menschen besteht meist eine umgekehrte Situation: Geschädigte, sklerotisiertstarre Gefäße setzen dem fließenden Blut so viel Widerstand entgegen, daß das Herz mehr Druck aufwenden muß, um auch innere Organe und Extremitäten noch mit ausreichend Blut zu versorgen. Dadurch steigt der Druck. Typisch für verengte und verhärtete Gefäße ist die langsame Abflußgeschwindigkeit des Blutes, wodurch der gemessene diastolische Druck ansteigt. Im Gefolge davon kann dann auch der systolische Druck höher sein.
Senkt man hier einfach per Tablette den Druck ab, ohne an der Durchlässigkeit der Gefäße etwas zu ändern, verschlechtert sich die Durchblutung in den Beinen und im Kopf. Die eintretende Mangeldurchblutung im Gehirnbereich (Ischämie) ist typisch für den „weißen“ Schlaganfall. In der Tat häufen sich akute „weiße“ Schlaganfälle ausgerechnet in jenen ruhigen Zeiten, in denen der Blutdruck – vom Streß des Tages befreit – absinkt: nachts, am Wochenende und im Urlaub.

Herzentlastung ist das Ziel der Blutdrucksenkung

Therapeutisch stellt sich also die Frage, ob das Herz gebremst werden soll, damit vor allem der systolische Druck fällt, oder ob die Gefäße geweitet werden sollen, damit vor allem der diastolische Druck sinkt. Ersteres macht man vorzugsweise mit Betablockern, die am Herzen jene Nerven blockieren, welche – vom Gehirn angeregt – die Pumpleistung des Herzens erhöhen. Um hingegen den Gefäßdruck (dem der zweite, diastolische Wert entspricht) zu senken, werden Medikamente zur Hemmung von Angiotensin eingesetzt. Angiotensin ist ein in der Niere produziertes Hormon, das den Spannungszustand der Arterien steuert. In der Mitte zwischen den beiden Möglichkeiten stehen Wirkstoffe (bestimmte Calciumantagonisten), die sowohl das Herz bremsen als auch die Gefäße erweitern.

Und schließlich kann man den Druck auf die Gefäßwände vermindern, indem man das Flüssigkeitsvolumen durch Entwässerungsmittel (Diuretika) vermindert – und damit die Blutmenge, welche die Adern füllt. Allerdings verschlechtern entwässernde Medikamente die Fließeigenschaften des Blutes erheblich: Wenn aus sieben Litern Blut per Wasserentzug sechs gemacht werden, wird das Blut eingedickt wie beim Sirupkochen.

Bei allen therapeutischen Prinzipien steht die Entlastung des Herzens im Vordergrund. Daß für die Durchblutung des Gehirns ein gewisser Mindestdruck erforderlich ist, der um so höher liegt, je enger die Adern sind, vernachlässigen die Mediziner dabei häufig. Erst wenn es zur Katastrophe kommt, dem „weißen Apoplex“ – Schlaganfall durch Mangeldurchblutung –, wird plötzlich von einem „Erfordernishochdruck“ gesprochen, damit die Randzonen des nicht durchbluteten Bereichs wenigstens gerettet werden können! Wenn das nach dem Schlaganfall sinnvoll ist, warum nicht auch vorher, um die Katastrophe zu verhindern?

Die frühere Faustregel ist keineswegs „total überholt“

Erhöhter Blutdruck erschöpft zwar auch das ältere Herz, und es droht aus dem Takt zu geraten oder ganz zu versagen. Ob es aber sinnvoll ist, dem Achtzigjährigen seine 180/80 mmHg Blutdruck mit drei verschiedenen Medikamenten mit Gewalt in den Keller zu zwingen, darüber läßt sich trefflich streiten.

Die früher übliche Faustregel „Lebensalter plus 100“, die den noch akzeptablen systolischen Blutdruck umschrieb, wurde von jener Philosophie, die den Blutdruck so niedrig wie möglich sehen will, verdrängt. Man kann jedoch nicht umhin, der früheren Version eine beachtenswerte Logik zuzusprechen. Nicht zuletzt bestätigen die meisten Patienten, daß sie Bäume ausreißen könnten, wenn der Arzt wegen des Blutdrucks bedenklich mit dem Kopf schüttelt – dagegen hängen sie nur so in den Seilen, wenn er ihnen zufrieden ob der niedrigen Werte auf die Schulter klopft.

Antihypertensive Medikamente können Lebenskraft bremsen

Zu bedenken ist auch, daß der Blutdruck keine gleichbleibende Größe ist, sondern sich von Minute zu Minute der Notwendigkeit anpaßt. Körperliche Anstrengung treibt ihn hoch, um das Blutangebot in der arbeitenden Muskulatur zu erhöhen. Gefahr, Streß, psychische Belastung – auch der Besuch beim Arzt („Weißkittel-Effekt“) – treiben den Druck ebenfalls hoch. Wir sollten uns hüten, moderate tagesübliche Schwankungen des Blutdrucks schon als krankhaft anzusehen und vorschnell zur senkenden Tablette zu greifen. Jedes blutdrucksenkende Medikament kann auch die Aktivität und Lebenskraft bremsen. Blutdruckmessungen sowohl beim Arzt als auch zu Hause sind ziemlich fehleranfällig. Gute Aussagen liefert im Zweifelsfall die Langzeitblutdruckmessung über 24 Stunden.

Nun stehen Sie als Leser vor der Frage, ab wann Ihr Blutdruck denn behandlungs und kontrollbedürftig ist: ab 140, 160 oder 180 oder diastolischen Werten von 90, 95 – und in welche Bereiche er gesenkt werden müßte? Die antihypertensive Therapie verringert bei vielen Hypertonikern das Risiko für einen Herzinfarkt, aber sie führt leider bei viel weniger Patienten zu einer Lebensverlängerung. Und sie geht eventuell auf Kosten der Lebensqualität. Ein guter Ratgeber für die richtige Therapieentscheidung ist das Befinden des Patienten: 170/80 bei einem 70jährigen mit guter Fitneß ist sicher sinnvoller, als unbedingt die neuen Normwerte von 120/80 durch Einsatz blutdrucksenkender Medikamente anzustreben, mit der Folge, daß der Betroffene sich vielleicht dramatisch schlechter fühlt.

Sollten Sie nach dem Lesen dieses Beitrags Zweifel an Ihrer Behandlung bekommen haben, schmeißen sie das Medikament nicht einfach in den Müllschlucker! Diskutieren Sie das Für und Wider mit Ihrem Hausarzt – auch wenn er dreimal schlucken muß. ?

„120 zu 80“ – was bedeuten die beiden Blutdruckwerte?

Was besagen eigentlich die beiden Werte „120 zu 80“ oder „160 zu 95“? Zunächst einmal handelt es sich dabei um Angaben der Millimeter, die eine Quecksilbersäule unter diesem Druck steigt (mmHg).

Der „systolische“ erste Wert beschreibt den höchsten Druck während der Pulswelle, also der Pumpphase des Herzens. Der niedrigere zweite „diastolische“ Wert beschreibt die Druckverhältnisse in der Ruhephase zwischen den Pulswellen. Stellen Sie sich vor, wir würden einen Druckmesser direkt in der Hauptschlagader installieren und dort unmittelbar den im Gefäß herrschenden Druck messen. Mit jedem Herzschlag kommt eine kräftige Blutwelle und treibt den Druck nach oben: je kräftiger das Herz pumpt, desto höher.

Damit wird schon einmal deutlich, daß der obere Wert, der systolische Druck, vor allem Ausdruck der Herzkraft ist. Allerdings steigt der Wert auch durch eine vorübergehende Gefäßverengung als Reaktion auf Streß und bei „verkalkten“ starren Gefäßen.

In der Pause zwischen zwei Herzschlägen fließt dann das Blut in die Peripherie ab, und die Meßkurve sinkt. Je schneller das Blut abfließt, desto schneller und tiefer sinkt der Druck, ehe der nächste Herzschlag ihn wieder in die Höhe jagt. Fließt das Blut infolge geschädigter oder verengter Arterien oder einer zu großen Blutmenge nur langsam ab, liegt der untere Wert, der diastolische Druck, entsprechend höher.
   



aus Naturarzt 08/2003

 

 

Auch gut zu wissen :o)) von Dr Wallach

 

Wenn Sie einen Selenmangel haben, und nicht warten wollen, bis sie an Herzmuskelschwäche sterben, dann schauen sie sich einfach mal an, haben Sie leber- oder Altersflecken – ich kann von hier aus einige sehen – so haben Sie das Vorstadium eines Selenmangels, nämlich die Schädigung durch freie Radikale. Sehr gut für Sie, wenn sie das richtig erkennen, und dann zusätzlich Selen einnehmen. Dann werden sie nämlich in ca. 4 – 6 Monaten einen Rückgang erkennen. Diese flecken verschwinden auch von innen; an Leber, Herz und Nieren verschwinden sie. Auch im Gehirn.

 

Quelle: burgerstein.ch

 

 

Mikronährstoff SELEN
Durchschnittlicher Tagesbedarf und Dosierungsbereiche

Nahrungsergänzung: 50-200μg

Langfristig unbedenklich 400μg/Tag

therapeutische Dosierungen:
200–1000μg

NOAEL (NO Adverse Effect Level = Tagesmenge ohne bekannte unerwünschte Nebenwirkungen):
800mcg

Stoffwechselfunktionen
Selen als Co-Faktor der Seleno-Enzyme katalysiert wichtige Stoffwechselfunktionen:

Antioxidans: wichtig zur Neutralisierung von freien Radikalen

Immunkompetenz erhöht: wichtig für optimale Immunantwort

Antikanzerogen: Krebsschutzfaktor

Aktivierung von Schilddrüsenhormonen (T4->T3)

Entgifungsfunktion: Schwermetall-Gegenspieler zu Blei, Quecksilber, Zinn, Silber, Cadmium usw.

Mangelsymptome

Immundepression, Infektanfälligkeit, Allergieneigung

Herzmuskel-Störungen, Herzimsuffizienz, Herzvergrösserung

Schilddrüsenfunktionsstörung

erhöhtes Risiko für Augenlinsen-Trübungen

erhöhtes Karzinomrisiko (v.a. Prostata, Dickdarm)

Muskelschwäche, Fatigue

rheumatische, arthritische Beschwerden (Gelenkschwellungen)

Fertilitätsstörungen

Belegte Anwendungen

Krebserkrankungen (begleitend bei Bestrahlungen und Chemotherapie sowie zur langfristigen Supplementierung nach Behandlung)

Vorbeugung oxidativer Stress

Infektanfälligkeit

chron. Schwermetallbelastungen (z.B. Amalgam)

Herzerkrankungen (Herzinfarkt, begleitend; Herzinsuffizienz)

 Asthma

rheumatische Erkrankungen

Autoimmunerkrankungen (begleitend)

Heliobacter pylori-Infekte (Magen)

Besonderes

in Mitteleuropa sind die Böden selenarm und daher ist die Selenzufuhr eher unterdurchschnittlich

 

 

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