Cistus Incanus

Internationale Schlagzeilen machte die aromatische Pflanze im Jahr 1999:

Eine Expertenjury zeichnete Cistus incanus ssp. tauricus als Pflanze Europas 1999 aus.

Cistus Incanus geriet fast in Vergessenheit und macht erst 1999 wieder europaweit Schlagzeilen. Ein hochkarätiges Gremium kürte sie zu Europas Pflanze des Jahres. Heute beherrscht Cistus wieder die Medien.

Was ist dran an diesem Strauch?

Cistus Incanus ist einer der reichhaltigsten Polyphenol-Lieferanten, den wir haben. Die immense Vielfalt an phenolischen Verbindungen macht die Zistrose auch für den menschlichen Organismus so wertvoll.

Polyphenole, die größte Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe

Verbirgt sich hinter der Bezeichnung "Polyphenole" etwas chemisch Neues, das wir noch nicht kennen ?

Keineswegs! Es ist nichts anderes als eine Sammelbezeichnung für über 4000 bisher identifizierte chemische Verbindungen, von denen uns einige bekannt sind.

Polyphenole, die im Pflanzenreich weit verbreitet sind, stellen hinsichtlich ihres chemischen Baues und ihrer Funktion die größte Gruppe innerhalb der sekundären Pflanzenstoffe dar.

Antioxidative Wirkung der Polyphenole

Heute wird den sekundären Pflanzenstoffe, vor allem auch den zu ihnen zählenden Polyphenolen, ein hoher Stellenwert hinsichtlich antioxidativer Eigenschaften eingeräumt. So besitzen z. B. Polyphenole, die aus Rotwein isoliert werden können, einen antioxidativen Effekt, der um 40 % höher liegt als äquimolare Konzentrationen von Vitamin E.

Auf dieses Phänomen wurde die Wissenschaft erst aufmerksam, als 1991 in den USA ein Buch mit dem Titel "The French Paradox" erschien. Darin versuchte der französische Professor Renaud zu erklären, warum Südfranzosen trotz reichlichen Verzehrs fetter Speisen und Tabakkonsums vergleichsweise selten an Herzinfarkt oder Krebs erkranken. Der Grund ist beim regelmäßigen Genuß von Rotwein zu suchen.

Außerdem wurden Eigenschaften entdeckt, die Entzündungen verhindern oder schneller abklingen lassen, die der Virusabwehr dienen, die eine antiallergische Wirkung erzielen und sich schließlich sogar für die Zähne als kariesschützend erweisen.

Die möglichen gesundheitlichen Wirkungen von Polyphenolen:

– verringertes Risiko für Herzkrankheiten und Schlaganfälle

– Stärkung der Blutgefäße

– Stärkung des Immunsystems (z. B. gegen virale Infektionen)

– verringertes Risiko für Krebserkrankungen

– Schutz vor altersbedingten Sehstörungen (Makula-Degeneration, Katarakt)

– Linderung von Heuschnupfen, Sinusitis und Asthmasymptomen

– Linderung von entzündlichen Prozessen (Haut, Gelenke, Muskeln)

– Linderung von menopausalen Beschwerden (z. B. Hitzewallungen)

Polyphenole haben allgemein einen hohen Nutzen für unser Wohlbefinden.

Denn schließlich ist ein gut funktionierendes Immunsystem die beste Vorsorge vor Krankheitserregern.

 

 
Hier nachsehen...Virologe Professor Dr. Stephan Ludwig entdeckte...................................................................
 
 
 
 

 

 

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