Fett oder Öl

gesättigt

1-fach ungesättigt
(Ölsäure)
(Omega 9)

2-fach ungesättigt
(Linolsäure)
(Omega 6)

3-fach ungesättigt
(Alpha-Linolensäure)
(Omega 3)

3-fach ungesättigt
(Gamma-Linolensäure)
(Omega 6)

Butter

67

25

2

1

 

Distelöl

9

9

77

 

 

Erdnussöl

18

58

24

 

 

Hanföl

10

14

52

16

3

Haselnussöl

8

78

9

 

 

Heringöl

22

56

22

 

 

Kokosfett

88

6

1

 

 

Kürbiskernöl

17

28

50

 

 

Leinöl

9

19

16

51

 

Maiskeimöl

13

34

53

 

 

Mandelöl

8

70

22

 

 

Mohnöl

10

28

62

 

 

Nachtkerzenöl

10

17

63

 

10

Olivenöl

15

76

9

 

 

Palmfett

51

38

11

 

 

Palmkernfett

82

15

3

 

 

Rapsöl

7

62

18

8

 

Rindertalg

52

44

4

 

 

Schweineschmalz

41

49

10

 

 

Sesamöl

16

38

41

 

 

Sojaöl

16

28

46

5

 

Sonnenblumenöl

10

17

68

 

 

High Oleic
Sonnenblumenöl

7

78

10

 

 

Traubenkernöl

10

14

71

 

 

Walnussöl

9

18

54

14

 

Weizenkeimöl

18

15

55

7

 

Fett = Messresultate mit Laboranalysen ermittelt.
Summe der Fettsäuren = 95% (plus 5% Glyzerin = 100%)

Anwendung in der Küche

 

Speiseöl zum Braten für Salate Besonderheit
Distelöl nein ja vielseitig
Erdnussöl ja bedingt hoch erhitzbar
Hanföl* nein ja aromatisch
Haselnussöl Ja ja nussiges Aroma
Kürbiskernöl* nein ja schmeckt göttlich
Leinöl* nein ja aromatisch
Mandelöl nein ja nussiges Aroma
Mohnöl nein ja vielseitig, lecker
Olivenöl* ja ja Mittelmeerküche
Rapsöl ja ja Universalöl, heimischer Anbau
Sesamöl nein ja aromatisch
Sonnenblumenöl nein/ja ja schmeckt nussig
Walnussöl nein ja delikat
Weizenkeimöl nein ja aromatisch
*für einige Gerichte zu Geschmacksintensiv

 

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Neue Sorten machen den Hanf nicht nur als Faser - sondern auch als Ölpflanze reizvoll.

 

Untersuchungen haben ergeben, dass Hanföl dank seines extrem hohen Anteils ungesättigter Fettsäuren äußerst gesund ist. Diese Fettsäuren werden vom menschlichen Körper bei Prozessen zur Blutgerinnung oder Entzündungshemmung benötigt. Hanföl enthält die für den Stoffwechsel wichtigen Fettsäuren wie Gamma-Linolensäure und Stearidonsäure.

 

Zudem enthält es einen hohen Anteil an Phytosterinen. Diese ähneln chemisch dem Cholesterin und konkurrieren um die Aufnahme im Körper. Somit wird dem Körper geholfen, den Cholesterinspiegel zu senken. In Tierversuchen konnte gezeigt werden, dass Phytosterine krebshemmend wirken.

Aufgrund des hohen Anteils an mehrfach ungesättigten Fettsäuren ist Hanföl temperaturempfindlich und sollte deshalb nicht zum Braten oder Fritieren verwendet werden. Hanföl eignet sich zum Beispiel für Salatdressings.

Aus dem wertvollen Hanfsamen wird das Hanfsamenöl gepresst. Für ein hochwertiges Öl sollte ein kaltgepresstes Öl bevorzugt werden. Denn bei der Ölpressung sollten die Temperatur von 40º C nicht überschritten werden, damit die wertvollen Inhaltsstoffe nicht zerstört werden. In dem  Hanfsamen ist kein THC enthalten.

Aber nicht nur als Lebensmittel wird Hanföl eingesetzt sondern auch in der Hautpflege als Kosmetika.

Erfolgreich eingesetzt wird das Hanföl bei:

  • Neurodermitis,
  • Prämenstruellem Syndrom
  • Rheumatoider Arthritis
  • Diabetischer Neuropathie
  • Herz-Kreislauferkrankungen
  • Chronischen Entzündungen
  • Cholesterinsenkung

In der Eigenbehandlung mit Hanföl wird die Einnahme von je zwei Teelöffeln Hanföl morgens und abends empfohlen. Wer den Geschmack des Öls nicht mag, überdeckt diesen erfolgreich mit etwas Orangensaft. Auch Hanföl-Kapseln zur Einnahme werden inzwischen angeboten. 3 bis 4 Teelöffel Hanföl täglich decken den Bedarf des Menschen an essenziellen Fettsäuren vollständig ab.

Hanfsamen

Aus botanischer Sicht handelt es sich bei dem Hanfsamen um eine Nuss (Nüsschen), die von einer dünnen glasigen Samenschale und einer harten Fruchtschale umgeben ist. Der Hanfsamen bzw. die Hanfnüsse sind einhochwertiger Rohstoff für die Lebensmittelproduktion. Hanfsamen läßt sich gut in der Küche verwenden. Es gibt bereits zahlreiche Kochbücher die mit Rezepten weiterhelfen, um sich sinnvoll und gesund zu ernähren.

Bei der Zubereitung wählt man zwischen

  • Hanfsamen roh oder geröstet
  • Hanfsamen gemahlen, geschrotet oder geschält
  • Hanfmehl aus dem Presskuchen (Rückstände die bei der Ölpressung entstehen)

Die Hanfnüsse, in denen das Öl gut geschützt ist, sind eine ausgezeichnete Backzutat. Geschälte Hanfnüsse werden gerne geröstet als Snack verzehrt.

Hanf: Eine Kurzinformation

 

Hanf hat gerade in der westlichen Welt immer noch einen schlechten Ruf als "Rauschgift-Pflanze". Das wird der uralten Nutzpflanze Hanf nicht gerecht. Der Hanf stammt aus Zentralasien und gelangte über Vorderasien nach Europa, Asien und nach Amerika. In China ist der Hanf seit dem 28. Jahrhundert vor Christus bekannt. Ebenfalls aus China, aus dem 14. Jahrhundert nach Christus, gibt es erste schriftliche Hinweise zur medizinischen Nutzung des Hanfsamens. In Europa lässt sich die Nutzung des Hanfsamens bis in die Antike hinein zurückverfolgen. Der Hanf ist eine wirtschaftlich hochinteressante Pflanze und vielfältig einsetzbar. Aber natürlich ist der Hanf kein Wundermittel, aber eine ausgezeichnete Nutzpflanze und ein wunderbares Heilmittel. In allen Kulturen weltweit wurde der Hanf seit altersher genutzt. Als Nutzpflanze (Gebrauchsgegenstände, Nahrung) und als Heilmittel.

 

In der Botanik wird zwischen drei Haupt-Gruppierungen unterschieden:

  • Nutzhanf - Cannabis sativa mit diversen Untergruppierungen Die Pflanzen werden sehr hoch, bis zu 4 m, die Stengel sind dick und faserhaltig. Der Anteil an psychogenen Stoffen ist sehr gering.
  • Indischer Hanf - Cannabis indica mit diversen Untergruppierungen Die Pflanzen werden bis 1,2 m hoch, haben einen faserarmen Stengel. Der Gehalt an psychogenen Stoffen ist sehr hoch.
  • Ruderalhanf - Cannabis ruderalis mit diversen Untergruppierungen Die Pflanze ist sehr klein, bis zu 60 cm hoch und hat dünne faserige Stengel.

 

Inzwischen bemüht man sich weltweit darum Hanfpflanzen ohne psychogene Stoffe (THC) bzw. samenlose aber THC-reichhaltige Pflanzen zu züchten. Samenlosen, aber THC-reichhaltigen Hanf bezeichnet man als Sinsemilla. Besonders an den weiblichen Blütenständen des Hanfs wird je nach Pflanze in unterschiedlicher Konzentration ein Harz ausgebildet. Das Harz ist außer in der Wurzel und in den Samen, auch mehr oder weniger stark in den anderen Pflanzenteilen vertreten. Das reine Harz (Haschisch) enthält die psychogenen Stoffe. Die wichtigsten Inhaltsstoffe sind ätherische Öle sowie andere Stoffe wie Cannabinoide sowie das Delta-9-Tetrahydrocannabinol kurz THC. Das THC hat unter anderem eine euphorisierende, muskelentspannende,  appetitsteigernde, bronchienerweiternde und schmerzhemmende Wirkung.

 

Hanf in der Medizin

 

In der Homöopathie wurde der Hanf bereits sehr früh eingesetzt. Aber im Zuge des Verbotes von Cannabis durften auch in der Homöopathie keine Essenzen mehr mit Hanf destilliert werden. Immerhin wurden in Deutschland bis etwa 1951 erfolgreich THC-haltige Mittel verschrieben. In der Volksheilkunde wurde der Hanf weltweit immer schon als Heilpflanze genutzt. In der Schulmedizin wurde in Studien nachgewiesen, dass THC bei Muskelkrämpfen wie z.B. Multiple Sklerose, Rückenmarksschädigungen krampflindernd wirkt. Auch bei der Behandlung von Glaukom wurde die positive Wirkung nachgewiesen. THC tötet Herpes-Viren ab und erweitert die Bronchien und ist schmerzlindernd. Seit 1998 ist THC in Deutschland  verschreibungsfähig. Es wird überwiegend bei Schmerzzuständen, organisch bedingter Spastik und Appetitlosigkeit eingesetzt.

 

Eine interessante Meldung:

 

Der stärkste Wirkstoff der Cannabis-Pflanze soll beim Tourette-Syndrom helfen. Das d9-Tetrahydrocannabinol (d9-THC) verringert die Hauptsymptome der Erkrankung, unwillkürliche Zuckungen und das unwillkürliche Hervorbringen von Geräuschen und Wörtern, die so genannten motorischen und vokalen Tics. Zwei Studien der Abteilung Klinische Psychiatrie und Psychotherapie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) zeigen, dass bereits die einmalige Anwendung von d9-THC die Tics und Zwänge der Tourette-Kranken für mehrere Stunden reduziert. Auch nach sechswöchiger Therapiedauer zeigten sich keine schweren Nebenwirkungen. Bisher beim Tourette-Syndrom eingesetzte Psychopharmaka und Neuroleptika wirkten dagegen nur begrenzt, verursachten jedoch schwere Nebenwirkungen. Anstoß für die Untersuchungen der Wissenschaftler um Dr. Kerstin Müller-Vahl waren vereinzelte Berichte, wonach Marihuana Tourette-Symptome deutlich und anhaltend besserte. Die Ergebnisse werfen die Frage auf, inwieweit das zentrale Cannabinoid-Rezeptor-System des Gehirns an der Entstehung der Erkrankung beteiligt ist. Nach Ansicht von Dr. Müller-Vahl sollte die Studie ermutigen, die Wirkung von Cannabis und seinen Bestandteilen auch bei anderen Erkrankungen zu untersuchen.

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  • Leinöl | Omega-3 Fettsäuren

info von zentrum der Gesundheit

  • Das Lebensmittel mit dem höchsten Gehalt an Omega-3-Fettsäuren ist ein pflanzliches Öl – bekannt unter dem Namen Leinöl. Das vermehrte Auftreten gesundheitlicher Beeinträchtigungen, welche auf einen Mangel an Omega 3- Fettsäuren zurückgeführt werden können, lässt sich durch den drastischen Rückgang der Verwendung dieses Speiseöls erklären. Diese Beobachtung bestätigt sich im gesamten Mitteleuropa.

    Blüten der Leinpflanze Blüten der Leinpflanze

    Leinöl enthält einen hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren

    Leinöl enthält deutlich mehr Omega-3-Fettsäuren als Fisch.

    Während 100 Gramm Leinöl bis zu 55 Gramm Omega-3-Fettsäuren enthält, finden sich selbst in fetten Seefischen wie Hering, Makrele oder nicht mehr als 3 Gramm davon. Es gibt unterschiedliche Omega-3-Fettsäuren, deren wichtigste die Alpha-Linolensäure (ALA), die Eicosapentaensäure (EPA) sowie die Docosahexaensäure (DHA) sind. Von diesen Fettsäuren ist die Aufnahme der ALA am wichtigsten, denn aus dieser kann der Körper die beiden anderen Fettsäuren selbst synthetisieren.

    Leinöl - Futter fürs Gehirn

    In der Gesellschaft ist die große Rolle, die Omega-3-Fettsäuren bei Herz-Kreislauferkrankungen spielen, bekannt. Tatsächlich lassen sich zahlreiche weitere gesundheitliche Störungen auf den Mangel an diesem Stoff zurückführen. Dazu gehören neben Herzproblemen auch Kreislaufschäden, sowie die Beeinträchtigung der Sehkraft.

    Viel zu wenig beachtet wird die Wirkung dieser Fettsäuren auf das Gehirn. Tatsächlich führt eine zu geringe Zufuhr an Omega-3-Fettsäuren zu spürbaren Beeinträchtigungen des Denkvermögens und zu Verhaltensveränderungen. Selbst ein Mangel an Gefühlen und Emotionen kann auf eine zu geringe Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren zurückgeführt werden.
    Häufig lassen sich die genannten Beeinträchtigungen durch den vermehrten Verzehr von Omega-3-Fettsäuren reduzieren. Diese Tatsache ist sowohl durch vielfache Beobachtungen, als auch durch unterschiedliche wissenschaftliche Studien belegt.

    Leinöl - ein Segen für die Gesundheit

    Leinöl verfügt neben dem hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren über zahlreiche weitere gesundheitlich wichtige Inhaltsstoffe, deren wissenschaftliche Erforschung erst in den letzten Jahren aufgenommen wurde. Die Vielfalt an Wirkstoffen lässt die Leinpflanze im Vergleich zu Fisch als wesentlich wertvoller erscheinen.

    Zu nennen sind in erster Linie die phenolischen Substanzen, diese wirken antioxidativ und schützen auf diese Weise die Körperzellen vor den negativen Einflüssen von freien Radikalen. Erst vor kurzem entdeckt wurden die Lignane. Diese Bestandteile der Leinpflanze ähneln in ihrer Wirkung dem Östrogen und können eine wichtige Rolle bezüglich der Verlangsamung von Alterungsprozessen spielen. Zusätzlich können sie zum Schutz vor Krebs beitragen.

    Aktuelle Forschungen zeigen, dass Leinöl zahlreiche weitere positive Einflüsse auf die Gesundheit ausübt. So kann ein regelmäßiger Verzehr zu einer Verringerung des Risikos für die Arteriosklerose (Arterienverkalkung) ebenso beitragen, wie zum Abbau eines erhöhten Cholesterinspiegels. Zudem kann Leinöl Entzündungen entgegenwirken und das Immunsystem stärken.

    Studien belegen die Wirkung

    Zahlreiche Studien zur Untersuchung der Wirkung der Leinpflanze auf das menschliche Wohlbefinden sind aktuell und wurden im vergangenen Jahrtausend durchgeführt. Dabei untersuchten die Forscher sowohl das Öl, als auch die Samen der Pflanze. In einigen Studien wurde das Augenmerk primär auf die einzelnen Inhaltsstoffe des Leinöls gelegt. Um von den positiven Eigenschaften des Leinöls zu profitieren. Zur Verbesserung des Wohlbefindens zeigt bereits ein Esslöffel am Tag eine gute Wirkung.

    Bei einer Studie in New Jersey (USA) wurden den Patienten - neben einem Esslöffel mit Leinöl - täglich zusätzlich einige Scheiben Leinsamenbrot gereicht. Schwerpunkt dieser Untersuchung war die Beobachtung der Cholesterin- sowie der Blutfettwerte. Dabei konnte festgestellt werden, dass 15 Gramm geschroteten Leinsamens sowie drei Scheiben Leinsamenbrot am Tag innerhalb von drei Monaten zu einer spürbaren Verbesserung beider kontrollierten Werte führten.

    Sowohl der Wert des gesamten Cholesterins als auch der des unerwünschten LDL Cholesterins waren gesunken. Da ähnliche Studien diese Ergebnisse stützen, bietet sich der Einsatz von Leinöl und anderen Leinprodukten anstelle der chemischen Präparate zur Senkung des Cholesterinspiegels an. Die Statine sind zwar durchaus wirksam, sie führen jedoch häufig zu unterschiedlichsten Nebenwirkungen.

    Als Hauptgrund für die außerordentlich gute Wirkung des Leins auf den menschlichen Organismus geben die Forscher die gemeinsame und sich gegenseitig synergetisierende Wirkung der Omega-3-Fettsäuren mit den Lignanen, sowie weiteren wertvollen Inhaltsstoffen dieser Pflanze an.

    Leinöl und Diabetes?

    Leinsamen vermag zur Vermeidung der Zuckerkrankheit beizutragen, da die Pflanze die unmittelbar nach den Mahlzeiten auftretenden Spitzenwerte beim Blutzucker abschwächen kann.

    Der Wissenschaftler Stephen Cunnane gab in Kanada Frauen pro Tag wahlweise 90 Gramm geschroteten Leinsamens oder eine Mischung aus ungeschrotetem Leinsamen und Leinöl. Bei der Untersuchung maß Stephen Cunnane den Blutzuckerwert nach den Mahlzeiten. Im Ergebnis stieg der Blutzuckerspiegel nach der Nahrungsaufnahme bei den Teilnehmerinnen der Studie spürbar geringer an, als bei einer Kontrollgruppe, deren Mitglieder weder Leinöl, noch Leinsamen zu sich nahmen.

    Da gerade der Anstieg des Blutzuckerwertes unmittelbar nach den Mahlzeiten als ein wesentlicher Risikofaktor für die Entstehung von Diabetes verantwortlich ist, trägt die Leinpflanze wesentlich zu einer Regulierung des Blutzuckerspiegels - und somit dem Diabetes - bei.

    Verbesserung der Insulinwerte

    Auch wer bereits an Diabetes erkrankt ist, kann von der Heilpflanze profitieren und die notwendige Insulinmenge ggf. verringern. Der Arzt Andre Lemay aus Quebec (Kanada) berichtet von einer Studie bei welcher ältere, an Diabetes erkrankte Frauen pro Tag 40 Gramm Leinsamen aßen. Bei allen Teilnehmerinnen traten innerhalb eines halben Jahres deutliche Verbesserungen der Blutzucker- und Insulinwerte auf. Die relativ preiswerte Leinpflanze führt somit zu vergleichbar guten Ergebnissen, wie die kostspieligen Diabetes-Medikamente. Somit kann diese Pflanze auch noch zur Entlastung der Krankenkassen beitragen.

    Verbesserte Nierenwerte

    Der Arzt William F. Clark aus London (Kanada, Provinz Ontario) bestätigte in einer Studie mit chronisch nierenkranken Probanden die Wirkung der Leinpflanze auf die Nieren. Zwar brachen einige Probanden die Teilnahme an der zwei Jahre andauernden Langzeituntersuchung vorzeitig ab, dennoch zeigten sich bei den verbliebenen Teilnehmern deutlich verbesserte Nierenwerte. Eine gute Nierenfunktion ist für den Körper lebenswichtig.

    Die Ergebnisse der genannten Studie konnten auch bei einem Versuch mit an Nierenentzündung leidenden Ratten bestätigt werden. Sobald den Tieren Leinöl verabreicht wurde, verbesserte sich die Nierenfunktion deutlich, die Entzündung ging zurück.
    In der Leber sowie in den Nieren der Ratten wurden große Mengen an Omega-3-Fettsäuren gefunden. Die genaue Weise der positiven Auswirkungen des Leinöls auf die Nieren ist bislang noch nicht endgültig erforscht, mit hoher Wahrscheinlichkeit ist die Kombination der unterschiedlichen Inhaltsstoffe von Bedeutung.

    Regulierung des Blutdrucks

    Die Wirksamkeit der Omega-3-Fettsäuren zur Blutdrucksenkung wurde primär in Deutschland erforscht. Peter Singer und Manfred Wirth stellten bei einer Studie mit 44 männlichen Probanden fest, dass die tägliche Gabe von 60ml Leinöl den Blutdruck spürbar zu senken vermag. Bei zwei Kontrollgruppen, deren Mitglieder die gleiche Menge an Oliven- oder Sonnenblumenöl zu sich nahmen, wurde eine weitaus geringere Wirkung beobachtet. In der Gruppe die das Leinöl bekam konnte selbst eine Zunahme an Stress die Verringerung des Blutdrucks nicht verhindern. Nebenbei verbessert Leinöl die Stimmung und kann ggf. unterstützend bei Depressionen eingenommen werden.

    Vorsicht bei altem Leinöl

    Manche Menschen berichten, dass ihnen von der Einnahme des Leinöls schlecht wird. Dieser Effekt tritt ausschließlich bei ranzig gewordenem, oxidiertem Öl auf. Der hohe Gehalt an Omega 3-Fettsäuren im Leinöl führt bei unsachgemäßer Lagerung schenll zur Oxiidation - und somit dazu, dass das Öl ungenießbar wird. Daher muss dieses Öl unbedingt kühl aufbewahrt und spätestens drei Monate nach seiner Herstellung aufgebraucht werden.

    Verdorbenes Leinöl ist schon durch seinen unangenehmen Geruch leicht zu erkennen. Daher sollte es selbstverständlich sein, ein deratig riechendes Öl nicht weiter zu verwenden.
    Die Tatsache, dass jedes verdorbenes Lebensmittel zu Übelkeit und zu anderen unangenehmen Wirkungen führen kann, verleiht dem Leinöl in diesem Punkt keine Sonderstellung.

    Die Menge macht das Gift

    Wie bei jeder Heilpflanze, so macht auch beim Leinöl die Menge das Gift. Eine zu hohe Dosis ist der Gesundheit nicht mehr dienlich. Diese Dosis liegt allerdings bei ca 100 Gramm pro Tag. Auf die Idee, eine solche Menge täglich zu verzehren, würde wahrscheinlich kein Mensch kommen. Wenn die Zufuhr der Überdosis über den Tag verteilt erfolgt, wandelt die Leber die schädliche Blausäure ohnehin in das ungiftige Rhodanid um. Selbst hier aktiviert der Körper noch Regulationsmechanismen, die eine starke toxische Belastung verhindern.

    Angesichts der umfangreichen positiven Wirkungen des Leinöls sind die möglichen Nebenwirkungen als sehr gering zu bewerten, zumal sie ausschließlich bei einer Überdosierung auftreten können.

    Dr.Johanna Budwig entwickelte die Krebs-Diät

    Bereits im vergangenen Jahrhundert hat die Biochemikerin Johanna Budwig darauf hingewiesen, dass die Leinpflanze aufgrund ihrer vielen positiven Wirkungen auf den Organismus ein sehr gutes Mittel zur allgemeinen Steigerung des Wohlbefindens sei. Sie hatte aufgrund ihrer Forschungsergebnisse das Leinöl und den Leinsamen in Kombination mit Quark als spezielle Krebs-Diät mit sehr guten Erfolgen bei ihren vielen Krebspatienten eingesetzt. Erst heute finden ihre Beobachtungen und Studien im Zusammenhang mit der Erforschung der Omega-3-Fettäuren wieder weltweit Beachtung.

    Die Öl-Eiweiß-Kost

    Von Frau Dr.Budwig wird der Verzehr von Leinsamen, kaltgepresstem biologischen Leinöl, Bio-Quark und Hüttenkäse besonders empfohlen. Leinsamen enthalten viele ungesättigte Fettsäuren, insbesondere die Linolensäure. Budwigs Meinung nach müsse Leinsamenöl grundsätzlich ein Bestandteil der Nahrung sein, da die Omega 3-Fettsäuren essentiell seien und der Mensch sie nicht selbst produzieren könne. Quark und Hüttenkäse seien aufgrund ihres hohen Anteils an schwefelhaltigen Aminosäuren in der Kombination mit demn Omega 3-Fettsäuren so wichtig, da diese die Fettsäuren besser löslich und resorbierbar machten.

    Das alte Wissen von Otto Warburg

    Budwigs Öl-Eiweiß-Kost beruft sich auf eine rund 80 Jahre alte Hypothese des Medizin-Nobelpreisträgers Otto Heinrich Warburg zur Entstehung von Dickdarmkrebs, die so genannte Warburg-Hypothese, die früher weder widerlegt, noch bewiesen werden konnte. Erst im Jahr 2006 wurde sie bei einem Laborversuch an Mäusen bestätigt.

    Budwig schlussfolgerte, dass der anaerobe Stoffwechsel der Tumorzellen mit Hilfe einer gezielten Ernährung zurück zum aeroben Stoffwechsel geführt werden könne. Laut Budwig hat das Gemisch von schwefelhaltigen Proteinen, wie sie in Quark oder Hüttenkäse enthalten sind, zusammen mit Omega 3-Fettsäuren, wie man sie im Leinöl findet, negative Auswirkungen auf die Zellatmung des Tumorgewebes, so dass die Zelle letztlich abstirbt.

    Achten Sie auf Qualität!

    Damit die vielen positiven Eigenschaften des Leinöls auch Ihren Körper bei der Wiederherstellung seines Gleichgewichtes so effektiv wie möglich unterstützen können, muss das Leinöl frei von Schadstoffen sein und richtig gelagert werden.
    Öle mit einem hohen Omega 3-Anteil sind besonders licht- und hitzeempfindlich, daher sollten sie unbedingt vor direkter Sonneneinstrahlung und Wärmeeinwirkung geschützt werden.

    Die beste Leinöl-Qualität finden Sie in einem kaltgepressten Öl aus biologischem Anbau, welches bereits im Geschäft kühl gelagert wurde. Daheim sollten Sie es ebenfalls stets gut verschlosssen an einem kühlen Ort aufbewahren.

    Quelle: Leinöl macht Glücklich ISBN: 978-3-9810915-2-6
    Budwig-Text Wikipedia


     
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